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Artikeln » Musik » Album d. Monats
| Juli 2009: Layment - Traces |
| Autor |
Easy |
Bewertung :  |
| Datum |
18.07.2009 |
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| Vote-Teilnehmer |
0 |
| Gesehen von |
503 |
0 Kommentare |
| Beschreibung |
LAYMENT – TRACES
(Yonah Records)
Schubladendenken sollte man bei den Ruhrpott-Jungs lieber ausschalten, denn kaum hat man eine Lade aufgezogen, merkt man doch, dass ein Teil nicht wirklich hineinpasst. Ein bisschen Sentenced, ein bisschen Brainstorm, leichte Anleihen von Iced Earth und sogar einige Parallelen zu Mythotyn könnte man ohne Probleme ziehen. Erdiger als das Debüt, aber dennoch ihrem Stil treu geblieben, so präsentiert sich der Nachleger, der dieses Mal wesentlich geradliniger wirkt. Die Songs gehen direkt ins Ohr, wirken homogener und weniger als Fragmentstücke, wie es noch teilweise auf der Premiere erschien. Bereits der Opener „Secret Life“ packt einen mit treibenden Power-Riffs und Double-Base, während „Break Away“ wie Sentenced in der besten Phase anmutet. Das folgende „Ode“ erinnert mit dem etwas gekniffenem Gesangsstil stark am Bands wie Volbeat. Wie eine gelungene Melange aus finnischem Schwermut und amerikanischen Power-Metal à la Iced Earth erreicht das Album mit dem Titeltrack einen weiteren Höhepunkt, Das absolute Highlight stellt jedoch die deutschsprachige Nummer „Feuergeist“, die ständig zwischen dem besten aus den Apokalyptischen Reitern und bereits erwähnten Mithotyn (insbesondere die Gitarrenleads) pendelt. Hier beweist Sänger Marosh echtes Talent und Wandlungsfähigkeit, wenn es vom hymnenhaften Gesang zum wilden Gekeife wechselt. Insgesamt muss man vor allem seine stimmliche Verbesserung als größtes Plus des neuen Albums werten. Insgesamt eine mehr als beachtliche Steigerung zu dem eh schon guten Debüt. (easy)
12 Punkte |
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